Mietführerschein: Praktische Lebenshilfe für Schutzsuchende

Zweiter Kursus des Projektes „Aktiv für Flüchtlinge“ des Ausländerpfarramtes schult 15 Frauen aus Somalia 

Freuten sich mit den Frauen über den bestandenen Mietführerschein: Gewobau-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger (links) und die Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer (rechts).

Wie wird richtig geheizt? Wo kann ich meine Wäsche trocknen? Welche Ausstattung hat die Wohnung und wie liest man eigentlich ein Wohnungsinserat: Fragen, die sich bei einer Wohnungsbesichtigung stellen. Was deutschen Muttersprachlern leicht über die Lippen geht, ist für zugewanderte Menschen oft eine große Hürde. Wie kommt man mit dem Vermieter ins Gespräch und wie erfährt man die wichtigsten Dinge zur Wohnung, Miete und zum Mietvertrag? Das alles vermittelte der Kursus „Mietführerschein“, den das Projekt „Aktiv für Flüchtlinge“ in Kooperation mit dem Arbeitskreis „Wohnen“ zum zweiten Mal für die Zielgruppe somalischer Frauen in Bad Kreuznach anbot.

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22 neue Parkplätze für Mieter der Matthias-Grünewaldstraße

Karl-Heinz Seeger freut sich über die geplante anspruchsvolle Bebauung auf dem Gelände Foos/Rehner. Die Zufahrt zu den Grundstücken erfolgt über die Dürerstraße, die Abfahrt über eine Einbahnstraßenregelung auf ehemaligen Flächen der Gewobau.

Im Baugebiet „Korellengarten“ werden Mieter der Gewobau künftig 22 zusätzliche Parkflächen vorfinden. „Wir freuen uns, mit der PEMA Projektentwicklung GmbH und der BMND Wohnungsbaugesellschaft mbH eine Lösung gefunden zu haben, die für alle Bewohner in diesem Straßenzug ein Gewinn ist“, sagt GEWOBAU-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger zur derzeitigen Diskussion im Planungs- und Verkehrsausschuss und dem Verkauf von Grundstücken der Gewobau. 

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Baustellen-Rundgang In den Weingärten II

Neues von unserem Baugebiet "In den Weingärten II": Bei einem Baustellen-Rundgang haben die Aufsichtsratsvorsitzende der GEWOBAU, Dr. Heike Kaster-Meurer, Planungsingenieur Wolfgang Löser und GEWOBAU-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger den derzeitigen Stand der Erschließungsarbeiten erläutert. 2002 wurden die Flächen von der GEWOBAU erworben, rund 144.660 Quadratmeter Nettobaulandfläche auf einem Plateau im Südosten der Stadt, aufgeteilt in 332 Grundstücke. 60 davon hat die GEWOBAU an die bpd Entwicklungsgesellschaft Frankfurt verkauft, 187 Grundstücke verblieben im Besitz der GEWOBAU, die auch Erschließungsträgerin ist. Mit der Projektleitung „In den Weingärten II“ sind Karl-Heinz Seeger und Christian Kossmann befasst.

Den PaGewobau-In-den-Weingärten-IIrt von Dipl. Ing. Stefan Heinrich (Gaul Ingenieure) der wegen eines parallelen Termins verhindert war, übernahm Dipl.-Ing. Wolfgang Löser vom ausführenden Nachunternehmer Giloy & Löser, den das Planungsbüro Gaul Ingenieure GmbH mit der fachmännischen Verkehrsanbindung beauftragt hatte. Löser informierte die anwesenden Pressevertreter über die künftige Trassenführung der Dürerstraße und ihrer Nebenstraßen. Insgesamt werden 650 Meter Mischfläche zwischen Hugo-Salzmann-Straße und Willibald-Hamburger-Straße angelegt, der Durchstich zur Dürerstraße für den Autoverkehr beträgt 550 Meter. Auf beiden Seiten befindet sich jeweils ein separater Streifen Parkbuchten und ein Gehweg. „Ich bin überzeugt davon, dass sich im Anschluss die Zahl der Autos, die sich die Alzeyer Straße und Bosenheimer Straße hinunter quälen, deutlich reduzieren wird“, sagte Oberbürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Heike Kaster-Meurer. Denn „viele Autofahrer haben den Durchstich der Dürerstraße gar nicht auf dem Schirm.“ Laut Wolfgang Löser wird die Anschlussstelle voraussichtlich im März für Autos und Busse befahrbar sein. Die GEWOBAU hat mit ihrer Erschließung den ÖPNV gleich mit bedacht und vier Bushaltestellen angelegt, die im Rahmen des Nahverkehrsplans Rheinland-Pfalz den Qualitätsstandard sichern und im Abstand von 300 bis 400 Metern rund um den neuen Minikreisel angelegt wurden. „Der Kreisel nennt sich zwar mini, ist aber so konzipiert, dass auch ein Gelenkbus mühelos durchfahren kann“, so Löser.

Gewobau-Seeger-Kaster-Meurer-Weingärten-Baustellenrundgang

Von links: GEWOBAU-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger und Christian Kossmann von der GEWOBAU leiten die Erschließung der "Weingärten II" seitens der Wohnungsbaugesellschaft. Diplom-Ingenieur Wolfgang Löser ist für die verkehrliche Erschließung zuständig, die Aufsichtsratsvorsitzende der GEWOBAU, Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer und Bärbel Germann vom Amt für Stadtplanung und Umwelt sahen sich den Fortschritt der Bauarbeiten im Südosten der Stadt Bad Kreuznach an.

Für die Verkehrsführung gab es viel Lob von Bärbel Germann (Amt für Stadtplanung und Umwelt), die die Umsetzung des Integrierten Verkehrsentwicklungskonzepts (IVEK) in der Stadt betreut. „Es ist vorbildlich, dass die Anordnung der Bushaltestellen von vornherein mit bedacht wurde und diese schon fertig sind“ sagte Germann. Besonders gut gefiel ihr, dass die Parkbuchten einen separaten Streifen erhielten und somit den Verkehrsfluss nicht stören. „Die vier Bushaltestellen werden nach Fertigstellung der Gehwege mit Wartehäuschen versehen“, stellte GEWOBAU-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger in Aussicht.

Die zehnprozentige Steigung mache das Arbeiten in den Weingärten nicht immer einfach, sichere den Bewohnern aber den freien Blick auf Kauzenburg und Rheingau. Nach heutigem Stand sind die Leitungsbauarbeiten im ersten Teilbereich des neuen Baugebiets abgeschlossen (Kanal, Gas, Wasser, Telekommunikation, Glasfaser/Speedpipes). Auch Laternenmasten sind teilweise schon gesetzt.

Besonderen Wert legt die GEWOBAU auf die Einhaltung der Forderungen seitens der Stadtverwaltung und der Abwasserbeseitigung (ABW): Geländer, Absperrgitter für die Grabendurchlässe, Absperrpfosten für den Wartungsweg und die barrierefreien, blindengerechten und busgerechten Bordsteine machen die künftige Nutzung der Wegeanlagen sicher und komfortabel. „Insgesamt liegen wir sehr gut in Zeit“, fasst Wolfgang Löser zusammen, der noch in dieser Woche mit der Tragschicht bis zur Kreuzung Willlibald-Hamburger-Straße abschließen will. Spatenstich im Baugebiet „In den Weingärten II“ war im Juni 2017, der Baubeginn folgte im Juli desselben Jahres. Insgesamt wurde ein Auftrag für die Erschließungsarbeiten in Höhe von rund 4 Millionen Euro an die ausführende Baufirma Knebel Baugesellschaft mbH vergeben.

Europaweite Ausschreibung für Teilbereich 2 in Arbeit

Den zweiten Teilbereich des Baugebietes „In den Weingärten II“ geht die GEWOBAU nach erfolgter europäischer Ausschreibung an. Die Auswertung der Teilnehmer am Ausschreibungswettbewerb und der Versand zur Aufforderung der Angebotsabgaben sind noch im Dezember vorgesehen. Mit den Bauarbeiten soll 2019 begonnen werden.

Gewobau-WeingärtenII-Regenrückhaltebecken

Eine erfreuliche Nachricht hat Karl-Heinz Seeger für die Anwohner in Fragen der Oberflächenentwässerung: Mit dem Bau des Ablaufkanals in Richtung Riegelgrube und dem Regenrückhaltebecken konnte vor zwei Wochen begonnen werden, nachdem die GEWOBAU benötigte Grundstücke erworben hatte. Das Becken hat ein Nutzvolumen von circa 3000 Kubikmeter. Mit der Planung und den ausführenden Arbeiten sind auch hier das Planungsbüro Gaul Ingenieure GmbH und die Knebel Baugesellschaft mbH beauftragt. Auch hier hält die GEWOBAU am Zeitplan fest: Bis März 2019 soll das Regenrückhaltebecken angeschlossen sein.

 

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Bilanz 2017 und Ausblick 2019

Gewobau – längst mehr als nur Vermieterin von bezahlbarem Wohnraum!

Mit einem Gewinn von 1,48 Millionen Euro zieht die Wohnungsbaugesellschaft 2017 erneut erfolgreich Bilanz / 2019 beginnt die Erschließung des 2. Teilbereichs „In den Weingärten II“. Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Heike Kaster- Meurer und GEWOBAU-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger stellten der Presse das Betriebsergebnis und die anstehenden Projekte wie die Sanierung weiterer Wohnhäuser in der Richard-Wagner-Straße (FOTO: Marian Ristow) vor.  

Bad Kreuznach. Zum sechsten Mal in Folge liegt der Jahresgewinn der Gewobau deutlich über der Millionen-Grenze. (2017: 1,48 Millionen Euro). „Das ist ein toller Erfolg unseres gesamten Teams und eine Leistung, auf die wir wirklich stolz sein können“, freute sich Gewobau-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger über die Bilanz 2017. „Als eines der besten Unternehmen seiner Größenordnung im Rheinland-Pfalz ist es der Gewobau erneut gelungen, soziale mit betriebswirtschaftlichen Zielen in Einklang zu bringen“, kommentierte Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Heike Kaster-Meurer das sehr gute Ergebnis.

Weniger Betriebskosten – mehr Investitionen

Angesichts der Begehrlichkeiten und Wünsche, die an die Gewobau von verschiedenen Seiten herangetragen werden, sei eine so deutlich gute Bilanz nicht selbstverständlich. „Wir bewirtschaften unsere Häuser sehr effizient“, erläuterte Seeger das Ergebnis des Betriebsvergleichs des VDW Rheinland-Westfalen für den Bezirk Rheinland-Pfalz. Das Verhältnis zwischen bezahlbarem Wohnraum einerseits und wirtschaftlicher Führung andererseits ist ausgewogen. So liegen die Sollmieten durchschnittlich 12 Prozent unter dem Schnitt vergleichbarer Mieten von 19 weiteren Wohnungsbaugesellschaften. Die Betriebskosten sind bei der Gewobau sogar fast um ein Drittel niedriger. Um ganze 85 Prozent niedriger als der Durchschnitt fallen Mietausfälle usw. aus. Die Gewobau behalte die Bedürfnisse ihrer Mieter stets im Blick. 13 Prozent über dem Schnitt liegen deshalb die Ausgaben für Instandhaltung und Renovierung der Mietwohnungen. „Der Bestand aus den 50er und 60er Jahren wird energetisch modernisiert und saniert.  Bei 266 Wohneinheiten haben wir die notwendigen Maßnahmen bereits umgesetzt“, so Seeger. Dies entspricht etwa 13,3 Prozent des Gesamtbestandes von über 2000 Wohneinheiten. Insgesamt gibt es bei der Gewobau wenig Fluktuation, kaum Leerstände und eine beständig hohe Nachfrage.

Modernisierungen und Renovierungen

2017 und 2018 wurde vor allem in die Instandhaltung der ältesten Wohngebäude investiert, allein 1,3 Millionen Euro für die energetische Sanierung der Schubertstraße 6 bis 8. Weitere 210.000 Euro wurden für die Renovierung des Gebäudes Richard-Wagner-Straße 63 (FOTO) ausgegeben, sowie insgesamt rund 30.000 Euro in 2018 und 2019 für den Anstrich und die Aufbereitung der Türen und Fensterklappläden im historischen Völkerring.

Gewobau-richard-wagner-632019 bis 2021 wird die Gewobau die übrigen drei Bestandshäuser in der Richard-Wagner-Straße renovieren und anschließend die Renovierung des Laubenganghauses im Krummen Kranz angehen. Außerdem steht 2019 die Sanierung der Wohngebäude in der Schumannstraße 7 und 9 an. Für das Jahr 2020 ist die energetische Sanierung der Steinkaut geplant.

In der Schubertstraße 6 bis 8 erfolgt 2019 die Gestaltung des Garagenvorhofs und des Garagendachs sowie der Vorgärten. Im Stadtteil Planig erhält das 2018 gekaufte alte Rathaus, zu dem auch drei Mietwohnungen gehören, ein neues Dach und eine neue Eingangstür für einen weitgehend barrierefreien Zugang. „Wir werden zunächst instandsetzen und den Hof gestalten“, sagte Seeger. „Alles Weitere sehen wir dann, wenn die Feuerwehr in ihr neues Gebäude umgezogen ist“, sagte die Oberbürgermeisterin.

Die mit Abstand größte Investition 2018 war der Bau des Kindergartens „Im Pappelweg“ (mit Spatenstich 2017). 3,3 Millionen Euro wurden in ein modernes Zwillingsgebäude zur Kita Hermann Rohloff investiert, das sich in der Zukunft auch anders nutzen ließe. So ist derzeit auf dem Nachbargrundstück der Kita ein Spielplatz im Entstehen, der Kindern wie Senioren genügend Möglichkeiten zu Sport und Bewegung bietet. Übrigens, über 80 Prozent der Aufträge verbleiben unmittelbar in der Region, die Gewobau beschäftigt zudem 46 Hauswarte und betreibt 42 Spielplätze, von denen jährlich drei bis vier mit neuen Spielgeräten ausgestattet werden. Insgesamt hat die Gewobau 2017 16,6 Millionen Euro ausgegeben.

Viel Bewegung “In den „Weingärten“

Neben der Vermietung von Wohnungen und deren Instandhaltung nutzte die Gewobau 2017 und 2018 vor allem im Geschäftsfeld „Vertrieb“ ihr technisches wie kaufmännisches Know-how. Die Erschließungsarbeiten des ersten Teilbereichs „In den Weingärten II“ werden voraussichtlich im Frühjahr 2019 abgeschlossen sein – bei einer uneingeschränkt hohen Nachfrage nach Grundstücken. „Wir wollen 2019 nach erfolgter Ausschreibung zügig mit der Erschließung des zweiten Teilbereichs beginnen“, stellt Projektleiter Christian Kossmann in Aussicht. Insgesamt erschließt die Gewobau im Neubaugebiet „In den Weingärten II“ über 320 Grundstücke und vermarktet davon 193 in Eigenregie.

Veranstaltungen als Impulsgeber

Der Wunsch nach Bauland und bezahlbarem Wohnraum wirft zwingend auch die Frage auf, welche Art des Bauens und welche Zukunft des Wohnens in Bad Kreuznach gestaltet werden soll. „Wir haben 2018 mit unserer Veranstaltungsreihe im PuK Themenschwerpunkte gesetzt, die viele Bauwillige, aber auch Mandatsträger sowie Fachleute aus ganz unterschiedlichen Gremien miteinander in Kontakt gebracht haben“, blickt Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Heike Kaster-Meurer zufrieden auf den März, Mai und September zurück. „Solche Impulse von außen bereichern uns und inspirieren auch die Wohnungswirtschaft zu rentablen Lösungen“, benennt Karl-Heinz Seeger den Nutzen solcher Projekte für die Gewobau. Als Beispiel für moderne, rentable  Stadtplanungsprojekte seien das geplante Solar Quartier, das barrierefreie Haus in Holzbauweise (HUB) und das Projekt „Fachwerk 4.0“ in der historischen Neustadt genannt.

In der historischen Neustadt könnte die Gewobau 2019 erneut einen städteplanerischen Impuls geben und mit der Tiefgaragenbegrünung in der Gerbergasse und den Neubau des 7-Familienhauses in der Gerbergasse 2 und 2a mit gutem Beispiel im dichtbesiedelten Wohngebiet vorangehen.

Fotos (soweit nicht anders angegeben): GEWOBAU Bad Kreuznach

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Gemeinsame Verantwortung für das Wohnen

„Wohnen im Sozialraum Stadt“ titelte eine Expertenrunde des Bundes Deutscher Architekten (BDA) im Landesmuseum Mainz. Der BDA hatte anlässlich seiner vielbeachteten Wanderausstellung „Neue Standards – zehn Thesen zum Wohnen“ eine Diskussion zum Thema „Das Kollektive in gemeinsamer Verantwortung von Wohnungswirtschaft, Politik und Architekten“ angestoßen. Kurz gesagt, das Wohnen und Bereitstellen von Wohnraum ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Wo sind die Schnittstellen in Verwaltungen, Bauämtern und Planungsbüros, wer ist am Entstehen von Wohnraum überhaupt beteiligt und welche übergeordnete Aufgabe haben die Beteiligten zu erfüllen?     Fotos: Kristina Schäfer/ BDA

BDA-Gewobau

Karl-Heinz Seeger (GEWOBAU) referierte auf Einladung des BDA im Landesmuseum Mainz.

GEWOBAU-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger vertrat die Position der Wohnungswirtschaft und stellte die grundsätzliche Herangehensweise der Gewobau in Sachen Wohnraumvermietung und Wohnungsbau und der Qualität im Quartier vor. Sein Fazit: „Vieles, was der BDA in seinen zehn Thesen fordert, wird von uns bereits mitgedacht und umgesetzt. Wir haben zum Beispiel mit dem IBW und dem barrierefreien Haus in Holzbauweise (HUB) tolle Beispiele und Voraussetzungen für Inklusion oder das Mehrgenerationenwohnen. Unseren Altbestand statten wir mit nachhaltigen Baustoffen für kommende Generationen fachgerecht aus und erhöhen damit den Lebenszyklus unserer Häuser, auch das liegt in der gemeinsamen Verantwortung des Wohnens.“

Neben Karl-Heinz Seeger saßen der Augsburger Architekt Professor Marcus Rommel,  die Bewohnerin eines Generationenübergreifendes Wohnprojektes in Mainz, Christa Brown und der Müncher Architekt Rainer Hofmann im Podium. Während Rommel einen Überblick über die „gebaute Umwelt“ aus wissenschaftlicher Sicht gab, nahm Christa Brown die Position aus Sicht des Nutzers ein. Rainer Hofmann gab einen Einblick in den „Prozess des kollektiven Entwerfens.“ In der Rückkoppelung wurde die Veranstaltung insgesamt als ein gelungener Abend gesehen, der die am Wohnbau Beteiligten und deren unterschiedliche Blickrichtungen auf das Thema miteinander ins Gespräch gebracht haben.

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