Begegnungen im „Restaurant des Herzens“

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Ein herzliches Willkommen im "Restaurant des Herzens": Mit Franz-Xaver Bürkle und nach der Begrüßung durch Schirmherrin des Herzensprojekts, Dr. Heike Kaster-Meurer, ging es erneut mit Schwung an die Kochtöpfe und Pfannen in der Küche des Begnungszentrums. Unter fachmännischer Anleitung Gemüse schnippeln, einen Brotteig ansetzen und Spätzle reiben: Gemeinsam mit Franz Bürkle kochen, das zeigte sich wieder einmal, ist ein großer Spaß. Vor allem, wenn es so nette Nachbarn und so ein leckeres Dreigänge-Menü gibt! Die Resonanz auf die Initiative von Gewobau und Stadtteilverein Süd–Ost e.V. war gut, die Gästeliste könnte fürs nächste Mal gern noch ein paar Zuläufe vertragen. "Einfach anmelden und mitmachen", empfiehlt Bürkle. Jeder, der mag, darf sich kreativ einbringen. Hier die Speisekarte vom 7. Juni 2019: 

Weitere Infos zum Restaurant des Herzens gibt es hier: https://blog.gewobau.net/2019/04/30/restaurant-des-herzens-vereint-stadtteilbewohner-am-abendtisch/

Das nächste Nachbarschaftsdinner mit Drei-Gänge-Menü findet VORAUSSICHTLICH am Freitag, 5. Juli, wieder ab 16 Uhr in den Räumen des Begegnungszentrums statt. Als Hauptgang ist ein "Schales" geplant, das vor allem im Hunsrücker-Raum sehr bekannt ist.
Mit der Zubereitung der Speisen wird um 20 Uhr begonnen, gegen 18 Uhr wird das Essen serviert. Nach dem gemeinsamen Aufräumen endet die Veranstaltung gegen 20.30 Uhr. 

Anmeldungen nimmt Nicolette Schauer unter Telefon 0671-841-84-10 oder n.schauer@gewobau.net entgegen.  

 

 

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Mieterbeteiligung in der Schubertstraße 6-8

Im Mai 2019 befragte die Gewobau Mieter in der Schubertstraße 6-9, welche Form von Außengestaltung sie sich wünschen. Im Gespräch mit der Aufsichtsratsvorsitzenden, Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer und Gewobau-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger ging es beispielsweise um sensible Fragen wie „Grillplatz ja oder nein?“ Die Antwort unserer Mieter lautet: lieber nicht. Stattdessen waren Ideen zur weiteren Gestaltung der Außenfläche gefragt, um die Versiegelung im sehr beliebten Musikerviertel aufzubrechen und für ein gutes Kleinklima in den Straßen zu sorgen.

Unsere Vorschläge:

  • Eine einheitliche, möglichst ökologische Pflasterung des Garagenhofs (durch ein so genanntes Drainpflaster)

  • Pflanzung von Bäumen für Schatten und Kleinklima

  • Multifunktionale Mülltonnenlösung mit Stromanschlüssen zur Möglichkeit der Unterstellung von E-Bikes

  • ggf. eine Begrünung der Garagendächer

  • Wildblumenwiese auf der Rückseite des Häuserzugs

Übrigens, mit der richtigen, wärme-resilienten Bepflanzung steigt auch die Versorgung der direkten Umgebung mit Luftfeuchtigkeit. Das ist gut fürs Mikroklima und damit auch für den Mensch. „Wir wollen der Straße wieder mehr Grün zurückgeben,“ lautet das erklärte Ziel der Gewobau. Wärme-resilient und damit gegen Kälte- und Hitze unempfindlich sind z.B. mediterrane Gewächse wie Zypresse oder Lavendel. 

Der Häuserzug in der Schubertstraße 6-9 wurde 2017 und 2018 aufwändig renoviert. Die Gewobau investierte insgesamt rund 1,3 Millionen Euro. „Wir haben hier eine Bestandsimmobilie aus den 1960er Jahren, die wir aufwändig saniert haben“, so Seeger. „Die Außenanlagen passen in ihrer jetzigen Form nicht mehr zur nun erfolgten Modernisierung.“ Im Bauinstandhaltungsprogramm 2019 der Gewobau sind für den Rückbau der Baustraße (bereits erfolgt), für die Gestaltung der Außenanlage und für die Gestaltung des Garagenvorplatzes insgesamt 300.000 Euro vorgesehen.

Mehr dazu auch auf unserer Facebook-Seite.

Fotos: Gewobau BAd Kreuznach 

 

 

 

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Gewobau hält beim Brückenfest die Stellung

Einweihung des neuen Kornmarkts im  Dauerregen – trotzdem gute Stimmung am Stand des Wohnungsunternehmens

In den Dialog mit Mietern und der Politik treten – Feste wie das Brückenfest sind dazu wie gemacht! Vor der Sparkasse präsentierte sich am Tag der Städtebauförderung die Gewobau in Nachbarschaft mit dem Amt für Stadtplanung und weiteren Abteilungen der Stadtverwaltung mit Informationen zu aktuellen Bauprojekten. Gut gelaunt trotz Schafkälte und Dauerregen gaben Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger und Vertriebsleiter Christian Kossmann Ausblick auf die nun anstehende Erschließung des zweiten Bauabschnitts im aktuellen Baugebiet „In den Weingärten II“.  „Wir sind im Vergabeverfahren und können nun bald mit dem Verkauf der Grundstücke starten“, so Kossmann.

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Seeger und Projektpartner Thomas Sapper Haus4.0 präsentierten zudem das mit Spannung erwartete Projekt Solar Quartier mit 28 Häusern. Ziel ist eine unabhängige energetische Versorgung der Häuser und des Quartiers mit nachhaltig produziertem Strom. Viele Mieter, aber auch die lokale Politprominenz nutzten die Gelegenheit, am Stand der Gewobau vorbeizuschauen. Für die Standbetreiber von Gewobau und Stadtverwaltung gab es nicht nur reichlich flüssigen Sonnenschein und Gottes Segen – Montsignore Michael Kneib besuchte die Gewobau  -, sondern auch viel Lob: „Hier ist es nett, da kann man auch mal außerhalb der üblichen Sprechzeiten mit den Mitarbeitern ins Gespräch kommen“.  „Viele Infos, gut aufbereitet“. Die Gewobau unterstützte das Fest nicht nur mit einem Infostand, sondern sponsorte gemeinsam mit Stadtwerken und Sparkasse Rhein-Nahe mit einem Anteil von 500 € das Musikprogramm auf dem Kornmarkt. Neben Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer kamen auch der Oberbürgermeister von Rüsselsheim und frühere Dezernent der Stadt Bad Kreuznach, Udo Bausch mit Gattin Christine, zu Besuch.  

Ein weiteres Projekt, das thematisch sehr gut zum Brückenschlag der beiden Stadtquartiere Innenstadt und Neustadt passte, ist der Neubau in der Gerbergasse 2 und 2a. Die Gewobau plant, ein modernes Fachwerkhaus zu errichten, mit „kleinem Brückenschlag“ über den Ellerbach, also einer Öffnung des Schloßparks. „Das ist ein Projekt, auf das ich mich sehr freue, denn wir haben hier die Chance, auch in sehr engen baulichen Wohnverhältnissen mit kleinen Schritten eine schöne Atmosphäre zu schaffen“, sagte Seeger. Die Gewobau baut den Neubau an eine bestehende Mietimmobilie an, die das Dreieck zwischen Michel-Mort-Gasse und Gerbergasse ästhetisch abschließt. „Wir möchten mit diesem und weiteren Projekten einen Impuls in der Altstadt setzen“, so Seeger. Noch laufen die Abstimmungen mit dem ausführenden Architekturbüro, die Gewobau möchte im Spätsommer 2019 mit dem Projekt starten können.

Ein drittes großes Bauvorhaben ist aktuell im Entstehen:  das barrierefreie Holzhaus in Holzhybridbauweise (HuB) in der Schubertstraße 19-21 ist ein Zwillingsbau des Gebäudes „Intensiv Betreutes Wohnen“ und schafft Platz für 16 Wohneinheiten. Mindestens acht Wohnungen werden rollstuhlgerecht ausgestattet, zum Beispiel mit breiteren Türen und genügend Platz zum Abstellen des Rollstuhls. Im Untergeschoss befinden sich Parkplätze und E-Ladestationen, so dass auch an nachhaltige Mobilität gedacht ist. Das frei finanzierte Holzhybridhaus wird „ein echter Hingucker“, freute sich Seeger. „Hier suchen wir noch solvente Mieter, Fertigstellung ist im Sommer 2020.“ Geplante Investitionskosten: 3,3 Millionen Euro, geplante Miete nach derzeitigem Stand: 8,26 €/qm.  

 

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Energie Eddy besucht Kita Hermann Rohloff

Bad Kreuznach. Anlässlich des Jahrs des Wassers hat der Energie Eddy, das Maskottchen der Kreuznacher Stadtwerke, die Kita Hermann Rohloff besucht. Auf dem Programm stand ein Fotoshooting mit den 15 Vorschulkindern sowie ein Wasserexperiment mit Farbe und Zucker. Die Kinder hatten viel Spaß mit der bunten Kleckerei.

Irina Söntgerath, Leiterin der städtischen Kita Hermann Rohloff, freut sich und sagt: „Der Tag mit dem Energie Eddy heute war ein toller Auftakt für unsere Projektarbeit zum Thema Wasser.“

„Trinkwasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel, das wir haben. Um Kindern schon zu zeigen, wie wichtig Wasser ist, haben wir einen Experimentierkoffer für Kitas und Grundschulen.“, ergänzt Christoph Nath, Geschäftsführer der Kreuznacher Stadtwerke.

Karl-Heinz Seeger, Geschäftsführer der Gewobau, die das Kita-Gebäude gebaut hat, sagt: „Die Kita ist der Motor für die Umgebung hier, die Freude der Kinder geht in den Stadtteil über, in dem über 13.000 Bewohner leben, darunter auch ein Großteil unserer Mieter.“

Auf dem Foto von links nach rechts:
Irina Söntgerath, Christoph Nath und Karl-Heinz Seeger zu Besuch bei den Kindern und dem Energie Eddy beim Wasserprojekt. 

Text & Foto: Chantal Rubröder, Stadtwerke Bad Kreuznach 

 

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„Restaurant des Herzens“ vereint Stadtteilbewohner am Abendtisch

Erste Veranstaltung von Gewobau, Franz-Xaver Bürkle und Stadtteilverein im Begegnungszentrum Korellengarten verlief erfolgreich / Schirmherrin Dr. Heike Kaster-Meurer schaute trotz Urlaub vorbei

Bad Kreuznach. Gemüse schnippeln, Kartoffeln schälen, Creme aufschlagen, Brühe kochen, Tisch decken oder Poulardenbrust zubereiten – und das alles unter fachmännischer Anleitung von Franz-Xaver Bürkle: Das erste „Restaurant des Herzens“ im Korellengarten ist erfolgreich gestartet. 30 Personen standen auf der Anmeldeliste, der eine oder andere Gast schaute auch ohne Anmeldung vorbei. „Das ist ein tolles Angebot“, freute sich beispielsweise Stadtteilbewohnerin Brunhilde Lerch, und von Sven Bunde und Verena Papenfuss, die im Viertel aufgewachsen ist, gab es schon am Abend ein erstes „Like!“ in facebook: „Eine geniale Idee und ein Dank für die Umsetzung eines wunderbaren neuen Projektes !!! Stadtteilverein KH Süd-Ost und Karl-Heinz Wilhelm Seeger für die Aktion Restaurant des Herzens! Ein Danke auch an den Koch Franz Buerkle … es war super lecker!“ Mit solchem Lob reagierten viele Besucher, zum Beispiel auch eine ältere Dame, die in der Matthias-Grünewald-Straße lebt, gehbehindert ist und deshalb nur schwer in Kontakt mit den Menschen im Viertel kommt. „Ich kann nicht viel machen, aber Servietten falten, das kann ich tun“, sagte sie und beteiligte sich so am Geschehen. Ihre Begleitung, ein humorvoller Herr mit viel Gespür für Service und Gastfreundlichkeit, servierte das Essen und räumte Geschirr ab.

Bürkle trieb die fleißigen Helfer und Helferinnen zu Höchstleistungen an. In der Küche köchelte schon bald eine sämige Sahnesuppe auf frisch gemachter Gemüsebouillon-Basis, in die eine ordentliche Menge frisches Bärlauch-Pesto auf dem Teller eingerührt wurde. Spargel, Kohlrabi und Karotten wurden bissfest gegart, und Rhabarber zu einem Kompott verarbeitet, das als köstliche Basis für einen erfrischenden Nachtisch mit Mascarpone-Creme und Erdbeeren mit Löffelbiskuit diente. Frische Champignons in Rahmsauce ergaben eine köstliche Beilage zur zarten Poulardenbrust, die ein Gast nach Bürkles Anweisung auf den Punkt garte. Nicht zu vergessen die Kartoffeln, die – nachdem sie gekocht waren – in Butter geschwenkt und leicht gebräunt wurden. Marktfrische Kräuter gaben ein würziges Finish. Auch die Küche wurde zusammen aufgeräumt – ein Gemeinschaftsprojekt, von der ersten bis zur letzten Minute.

Pünktlich um 18 Uhr stand die Vorspeise des dreigängigen Menüs auf dem Tisch – zu diesem Zeitpunkt traf auch Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer ein. Den Besuch des Herzensprojekts hat sie sich trotz Urlaubs nicht nehmen lassen: „Das ist eine sehr schöne Idee und eine sehr gelungene Umsetzung“, begrüßte die Schirmherrin der Veranstaltung Gäste und Gastgeber. „Wir haben hier über 1300 Wohneinheiten; die meisten unserer Mieter leben im Stadtteil Süd-Ost“, erläuterte auch Gewobau-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger, der sich bei den Akteuren für den großartigen Einsatz bedankte. Er sieht im Projekt noch „Luft nach oben“ und kündigte an, als passionierter Jäger den Hauptgang des nächsten Treffens spenden zu wollen. Die Gewobau leistete die Anschubfinanzierung und ermöglichte das Restaurant des Herzens zudem mit viel Eigeninitiative in der Freizeit der Mitarbeiter und aus eigenen Bordmitteln. Apropos, als weiteren Sponsor konnte die Gewobau die Zentralwäscherei Bad Kreuznach gewinnen – sie stellte die feinen Damast-Tischdecken kostenfrei zu Verfügung und übernimmt auch die Reinigungskosten.

Die Gäste wiederum bedankten sich nicht nur mit Worten, sondern auch mit Spenden: 130 Euro kamen an diesem Abend zusammen. Weitere Spender und Sponsoren sowie natürlich weitere Gäste aus dem Stadtteil Süd-Ost sind zu den nächsten Treffen herzlich willkommen. „Wir wollen das gemeinsame Erlebnis im Sinne einer Sharing-Economy in den Vordergrund stellen und damit die Gemeinschaft fördern“, erläuterte Seeger das Konzept. Das Menü soll zum Selbstkostenpreis angeboten werden. Darüber hinaus hat das Sharing-Projekt für ihn auch noch eine andere Bedeutung: „So komme ich mehr mit den Mietern in Kontakt, mehr als die Hälfte der Teilnehmer kannte ich noch gar nicht.“

Im Mai muss das Restaurant des Herzens aus terminlichen Gründen kurz pausieren, das nächste Treffen ist dann am Freitag, 7. Juni. Franz-Xaver Bürkle und das Küchenteam aus Gewobau und Stadtteilverein werden dann wieder ehrenamtlich an Pfannen und Töpfen stehen – „Wir freuen uns schon auf nächste Mal, ich hoffe, Ihr seid wieder dabei!“ verabschiedete sich Dr. Claudia Eider im Namen des Stadtteilvereins von den Gästen. Sie weiß, dass es nicht einfach ist, im größten Bad Kreuznacher Stadtteil etwas in Gemeinschaft zu bewegen. „Das war ein super Auftakt, wir hoffen, es geht weiter so!“

Ursprung und Organisationsform

„Les Restos du Coeur“ gehen auf eine Initiative des französischen Schauspielers Coluche zurück. Coluche gründete die Restos 1985 für bedürftige Menschen, um diese mit Nahrung und warmer Kleidung im Winter zu versorgen. Mittlerweile gibt es Frankreich 115 „Restos“, in Holland haben sich 80 „Restos van Harte“ etabliert. In Deutschland gibt es ein „Restaurant und Café der Herzen“ in Leipzig und ein weiteres in Erfurt. Die Organisations- und Finanzierungsformen sind unterschiedlich: Als Verein oder Stiftung, in kirchlicher Trägerschaft oder durch private Initiative, meist finanziert über Spenden oder Crowdfunding-Kampagnen. Realisiert werden die „Restos“ in Frankreich, Holland und Deutschland vorrangig über ehrenamtliche Kräfte, je nach Nachfrage gibt es auch hauptamtliche Organisatoren oder festangestellte Köche. In Bad Kreuznach soll sich der regelmäßige Abendtisch im Begegnungszentrum Korellengarten auf Dauer als ein Treffpunkt aller Bewohner im Quartier Süd-Ost etablieren und dort eine engere Nachbarschaft aufbauen. Franz-Xaver Bürkle hat die ehrenamtliche Unterstützung bis zum Jahresende zugesagt. 

 

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