Gewobau unterstützt Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach

Ein kleiner Geldsegen vor Weihnachten bereitet den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach eine große Freude: „Wir freuen uns sehr, den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach e. V. mit 1000 Euro unterstützen zu können“, sagte GEWOBAU-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger (links im Foto) bei der Scheckübergabe an Wehrleiterin Manuela Liebetanz und Kassenwart Alexander Jodeleit.

Bereits im September hatte die Gewobau den Löschbezirken Süd und Nord 500 Euro für die jährliche Weihnachtsfeier-Aktion der Floriansjünger gespendet. Jedes Jahr bereiten Aktive der beiden Löschzüge den Kindern, die die Feiertage stationär in der Pediatrischen Abteilung des Diakonie-Krankenhauses verbringen müssen, ein kleines Programm. Für die kleinen Patienten gibt es unter anderem Spielzeugfeuerwehrhelme. Bisher zahlten die Mitglieder der Feuerwehr die Geschenke aus eigener Tasche. „Umso mehr freut es uns, dass wir unsere Mitglieder mit der einen Hälfte des Betrags finanziell entlasten konnten“, bedankte sich Kassenwart und Pressesprecher Jodeleit für diese Unterstützung. Mit der anderen Hälfte finanzierte der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr die Nikolausfeier für die Kinder der Aktiven.

Auch die nun gespendeten 1000 Euro werden der Jugendarbeit in der FFW zugutekommen. Die Gewobau und ihre Gebäudeversicherung, die Signal Iduna, bedanken sich mit diesem Beitrag für den knapp dreistündigen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr bei den Löscharbeiten im Völkerring. Das historische Gebäude wird von den Mietern der Gewobau bewohnt. Im März 2019 waren bei einem Brand ein Teil des Dachstuhls und mehrere Mietwohnungen in Mitleidenschaft gezogen worden. Die FFW war mit zehn Einsatzfahrzeugen und 40 Feuerwehrmännern vor Ort und konnte Schlimmeres verhindern.

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach leistete im Jahr 2019 wie auch in 2018 beinahe 600 Einsätze. Auch während der Scheckübergabe wurde Alarm ausgelöst, die FFW rückte zu einem Einsatz auf dem Gelände der Jugendherberge aus. Insgesamt engagieren sich 145 Aktive in Brandbekämpfung und Gefahrenabwehr. Der Förderverein zählt derzeit rund 160 Mitglieder. „Wir freuen uns über jedes neues Mitglied“, warb Jodeleit für weitere Unterstützer.

Foto: Gewobau Bad Kreuznach

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Nikoläuse und Entenbrüste

Es war ein gelungener Jahresausklang: Im Begegnungszentrum Korellengarten 23 (über dem Kindergarten) kamen wieder etwa 40 Gäste und Teilnehmer zusammen, um gemeinsam mit Franz Bürkle und Karl-Heinz Seeger im „Restaurant des Herzens“ zu wirken. Gäste wie Dieter Kunz, Arthur Drosse, Sigrid Gebhardt und Leni Mindnich sowie Gewobau-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger trugen Heiteres und Besinnliches aus Dichtung und Mundart vor und bereicherten mit ihren Darbietungen die Feier.

Gewobau-Restaurant-des-Herzens-Nikolaus-GeschenkDas Mitmach-Restaurant für Nachbarn und Bewohner im Stadtteil  Süd-Ost erfreut sich seit Beginn im April steigender Beliebtheit. Die altersdurchmischte Fangemeinde, darunter viele alleinstehende Frauen und Männer,  kommt gern immer wieder zum gemeinsamen Kochen zusammen. Es werden neue Kontakte zu den Nachbarn und auch über die Quartiersgrenze hinaus geknüpft. Chefkoch Franz Bürkle freute sich bereits über ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk: Als Dank für die ehrenamtliche Arbeit der vergangenen Monate gab es eine Bildercollage als Andenken.

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Smart City – Chancen einer digitalen Lösung für Bad Kreuznach

GEWOBAU und Stadt diskutieren mit Experten aus der Bau-, Energie- und Immobilienwirtschaft und der Politik im PuK über eine nachhaltige Digitalstrategie

Städte werden smarter. Eine Grundvoraussetzung, um den eleganten Sprung vom analogen ins digitale Zeitalter zu schaffen. „Bad Kreuznach hat in den letzten Jahren einen regelrechten Run auf Grundstücke und Immobilien erlebt. Jetzt ist es an der Zeit, eine klare Digitalstrategie auf allen Ebenen zu implementieren und die Stadt, ihre Stadtteile, deren Bewohner und Business miteinander zu verbinden und dafür eine geeignete Infrastruktur einzurichten“, sagte Oberbürgermeisterin und Gewobau-Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Kaster-Meurer vor einem interessierten Publikum im Museum für PuppentheaterKultur (PUK) Bad Kreuznach.

Das Thema „Smart City – Chancen einer digitalen Lösung für unsere Stadt“ reihte sich nahtlos in die Vortragsreihe der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft mbH GEWOBAU ein, die nach „Zukunft des Wohnens“, „Wohnen und Mobilität“ und „Alles andere als Platte“ wieder ein spannendes Thema zum Austausch mit Experten aus Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bot.

„Teilen statt besitzen“

Karl-Heinz Seeger, Geschäftsführer der GEWOBAU, erläuterte zunächst den Problemlösungsansatz von Smart-City, der etwa in Metropolen wie Barcelona oder Amsterdam den ungebrochenen Zuzug von neuen Bürgern organisiert oder die Städte vor dem Verkehrskollaps schützen soll, aber auch den Genehmigungsprozess für Neubauprojekte digitalisiert und damit beschleunigt, um rasch preiswerten Wohnraum zu schaffen. „Wohnungsunternehmen haben hier vielfältige Möglichkeiten, sich einzubringen.“ Smart-Heating, der Smart-Readiness-Factor als Bewertungsgrundlage eines smarten Gebäudestandards, intelligente Thermostate aus der Region – „hier im Umkreis gibt es eine Menge Kompetenz auf diesem Gebiet“, stellte Seeger einige Beispiele vor. Auch dezentrale Energieerzeugung und ein Car-Sharing-Modell, wie im 2020  startenden Bauprojekt „Solar-Quartier“ im Südosten der Stadt vorgesehen, gehören zur „Smarten City“. Elektroautos könnten nach dem Motto „Teilen statt besitzen“ nicht nur gemeinsam genutzt, sondern direkt vor Ort an der E-Zapfsäule aufgetankt und über Apps gebucht werden.

Neben smarter Technologie wie beispielsweise Smart-Meter-Modelle für einen geringen Energieverbrauch seien auch digitale Lösungen beispielsweise für ein Parkmanagement im Quartier oder auch für das generationenübergreifende Zusammenleben möglich: „Smart Care Services“, zum Beispiel, vernetzen digitale Dienstleister in der Pflege und ermöglichen diese „auf Abruf“, was Zeit, Kosten und Ressourcen sparen kann. Auch Arbeitsmittel für den Hausgebrauch, die nicht ständig genutzt würden, beispielsweise Gartengeräte, Werkzeuge oder allgemein eine „virtuelle Bibliothek der Dinge“ wären über digitale Plattformen für die Bewohner des Quartiers verfügbar.

Kooperationen nutzen

„Wir stärken durch smarte Technologie und  so genannte Nachbarschaftsportale auch den Austausch unter Nachbarn und damit den Zusammenhalt und indirekt auch das Sicherheitsgefühl in Quartieren“, skizzierte Seeger die Chancen einer „smarten City für die Mieterinnen und Mieter. Wichtig seien Kooperationen mit leistungsstarken Partnern, beispielsweise den Stadtwerken oder dem Verband der Wohnungswirtschaft Rheinland-Westfalen (VdW), den Seeger im Verbandsrat für das Land Rheinland-Pfalz und in der Arge Rheinland-Pfälzer Wohnungsunternehmen vertritt.

Mobilität und Energieeffizienz

Auch Mobilität im Quartier wäre digital steuerbar. Ein Mikro-ÖPNV „on demand“ beispielsweise holt den Bürger direkt vor der Tür ab, wenn dieser diesen Service braucht. Langes Warten an Bushaltestellen entfällt damit. Dr. Heike Kaster-Meurer gab den Zuhörern im Saal einen Überblick über smarte Technologie und den Einsatzmöglichkeiten in der Stadt, auch in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken. In der „Mobilitätsstation“, beispielsweise, werden E-Bikes und Elektrofahrzeuge über eine App gebucht. Auch ein E-Ticket und Wlan in den Stadtbussen sei wünschenswert.

Auf den meisten Parkplätzen in der Stadt ist das Bezahlen mit dem Handy mittlerweile möglich, die letzten Meter könnten über so genannte Mobilitätshubs per Leihfahrrad zurückgelegt werden. 2020 planen die Stadtwerke das schrankenlose Einfahren in Parkhäuser. „Wir als Unternehmensgruppe Kreuznacher Stadtwerke sind bereits in vielen Bereichen aktiv, die heute Abend angesprochen wurden, wie z. B. Mobilität, Breitband und Grüner Energie. Weitere Schritte auf dem Weg zu einer Smart City werden wir zukunftsnah umsetzen, z. B. im Bereich Digitales Parken. Zudem haben wir Konzepte wie das Quartier der Zukunft aussehen könnte und welchen Beitrag wir dazu leisten." sagt Christoph Nath, Geschäftsführer der Kreuznacher Stadtwerke.

Beitrag zur geforderten Energiewende

Gewobau-Smart-City-Prof.Dr.Stephan-Ruhl

Prof. Dr. Stephan Ruhl von der Uni Mainz, Fachbereich Technik, Bau- und Immobilienmanagement, untermauerte in seinem Vortrag Digitalisierung die Vermessung der Immobilie? die wissenschaftliche Erkenntnis zu den Auswirkungen smarter Technologie in der Immobilienwirtschaft. Der Vortragsabend von Stadt und Gewobau im PuK hatte sich dem Thema Smart City gewidmet.

Professor Dr. Stephan Ruhl und Thomas Sapper griffen die Chancen einer digitalen Lösung für Bad Kreuznach in Fragen der Energieeffizienz und der Baumaterialien auf. Mit smarter Technologie sei der Weg vom fossil geprägten Energiezeitalter zum nachhaltigen und ressourcenschonendem Umgang mit Rohstoffen auch in der Immobilienwirtschaft gut vorbereitet. Während kurzfristig mobile Arbeitsgeräte wie zum Beispiel Apps den gesamten Immobilienlebenszyklus unterstützten, würden mittel – und langfristig Themen wie Cloud-Technologien und Plattformen, digitale Ökosysteme, IoT, Blockchain, Data Mining und Data Analytics bis hin zur künstlichen Intelligenz an Bedeutung gewinnen, erläuterte Prof. Ruhl.  Am Beispiel der Wärmeversorgung von Immobilien zeigte Ruhl auf, wie durch smarte Analysetools und künstliche Intelligenz die Komplexität von Heizungssystemen reduziert werden kann. Daraus resultierten Effizienzsteigerungen und Energieeinsparungen. „Im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung wird die Digitale Transformation der Immobilienwirtschaft somit auch zur geforderten Energiewende beitragen“, so Ruhl.

Thomas Sapper, Geschäftsführer der Haus 4.0 GmbH mit Sitz in Bad Kreuznach, möchte im geplanten „Solar Quartier“ in den „Weingärten“ das Smart Meter Modell als Quartierslösung einführen. Die Themen Energie in Form von elektrischer und wärmetechnischer Energie und die damit verbundene Steuerung im Haus und vor allem im Quartier ist die Herausforderung. „Neue Regelungstechniken wie z.B. ein Gebäudesteuerungssystem der Marke Gekko die sich im Quartier vernetzen und abstimmen, wie die damit verbundene Abrechnungstechnik, insbesondere die Steuerung mit Nutzerapps sind die Herausforderungen an ein Smart Meter Modell im Quartier“, erläuterte Sapper in seinem Vortrag.   

Fazit

Für Oberbürgermeisterin Kaster-Meurer ist der Schritt zu smarter Technologie auch eine Frage von Effizienz und Nachhaltigkeit in einer bürgerfreundlichen Verwaltung. Dieser Kulturwandel setze aber voraus, dass der Mensch es schafft, sich darauf einzulassen, ohne die Digitalisierung als Bedrohung zu empfinden. „Ich möchte, dass unsere Verwaltung mit gutem Beispiel voran geht und zeigt, dass wir hier nachhaltig arbeiten.“  So könnte beispielsweise eine digitale Plattform bei Beteiligungssystemen, etwa bei der Offenlegung von Bauplänen, die Präsenzpflicht ablösen und den Beteiligungsprozess demokratischer machen. Dazu brauche es umsetzungsfähige Konzepte. Bürgerinnen und Bürger möchte Kaster-Meurer in diese nachhaltige Digitalstrategie einbeziehen – in Form von Arbeitskreisen, Informationsveranstaltungen und im persönlichen Dialog. Auch von landespolitischer Seite erhalte die Stadt Unterstützung: Gerade erst habe Innenminister Roger Lewentz das von ihm 2019 ins Leben gerufene „Interkommunale Netzwerk digitale Stadt“ um die Stadt Bad Kreuznach erweitert. Damit verbunden ist eine Förderung in Höhe von 60.750 Euro. Mit dem Geld kann die Stadt eigene Digitalisierungsprojekte zur Umsetzung bringen.

Die Referenten des Vortragsabends „Smart City“ im PuK (von links): Christoph Nath, Stadtwerke Bad Kreuznach, Karl-Heinz Seeger, Gewobau Bad Kreuznach, Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer, Thomas Sapper, Haus 4.0 Holding. Nicht im Bild: Prof. Dr. Stephan Ruhl.

Fotos: Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Bad Kreuznach mbH

Hier einige Eindrücke unserer Veranstaltung:

 

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Planiger Rathaus und die Liebenzeller Gemeinde

Gewobau stellt Projekte des laufenden Geschäftsjahres vor und blickt auf 2020

Gewobau-Bilanzpressegespraech_2019             Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Heike Kaster-Meurer und GEWOBAU-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger stellten
                 der Presse die laufenden und anstehenden Projekte aus 2019 und für das Jahr 2020 vor.  Foto: Gewobau

Im Geschäftsjahr 2019 steckte die Gewobau weiterhin viel Kraft und Einsatz iGewobau-In-den-Weingärten_Bushaltestellenn die Entwicklung des Baugebiets „In den Weingärten II“. Hier entsteht neue Wohnfläche für ca. 1000 Bewohner. Insgesamt erschließt die Gewobau über 320 Grundstücke und vermarktet davon 193 in Eigenregie. Ein Meilenstein 2019 war die Verbindung und Eröffnung des fehlenden Teilstücks der Dürer Straße als innere Erschließungsstraße. 2020 soll die Erschließung des Baugebiets zügig vorangebracht werden. Denn die Nachfrage nach Bauland ist groß. 2019 wurde deshalb ein Vergabekonzept angewendet, das für mehr sozialen Ausgleich im Baugebiet sorgt: Der Verkauf der Grundstücke hat unlängst gestartet. In einem Pressegespräch schauten Seeger und Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Heike Kaster-Meurer auf das vergangene Geschäftsjahr zurück und definierten Ziele für das Geschäftsjahr 2020.

„Wir haben den Sprung vom reinen Wohnungsbauunternehmen zum Erschließungsträger des größten Baugebiets in der Stadt erfolgreich vollzogen und können stolz auf die geleistete Arbeit sein“, zieht Gewobau-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger Bilanz. „Wir sind froh über diesen neuen Geschäftszweig, der unser Portfolio ergänzt.“ Immerhin betrage das Gesamt-Umsatzvolumen des Projekts 40 Millionen Euro. „Unser Kerngeschäft bleibt jedoch weiterhin die Vermietung und Entwicklung von bezahlbarem Wohnraum.“

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Töpfe und Pfannen für das „Restaurant des Herzens“

Spende von ELO-Stahlwaren an die Gewobau stimmen Gewobau, Koch und Gäste froh

Frische Zutaten aus der Region und Gerichte, die man an der Nahe kennt; garniert mit Spaß und Unterhaltung für Mieter und ihre Nachbarn im Stadtteil Süd-Ost: Etwa 40 Gäste kochen einmal pro Monat im „Restaurant des Herzens“ ein delikates Drei-Gänge-Menü mit Franz-Xaver Bürkle. Jeder darf teilnehmen und kostenlos mitessen; zur Finanzierung wird ein freiwilliger Kostenbeitrag erhoben. Das Projekt erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Selbst Mieter aus dem Norden und dem Westen der  Stadt machen sich auf den Weg ins Begegnungszentrum Korellengarten, um Kontakte zu knüpfen und in netter Gesellschaft zu sein.

 Jetzt wurde der Spabrücker Töpfe- und Pfannenhersteller ELO Stahlwaren auf das Herzensprojekt aufmerksam und spendierte der GEWOBAU für ihre Küche im Begegnungszentrum eine komplette Küchenausstattung: Töpfe, Pfannen, Guß-Bräter, Messer, Siebe und Servierschalen von feinster Qualität und noch dazu aus der Region sind bereits bei der Zubereitung der Speisen im „Restaurant des Herzens“ zum Einsatz gekommen und haben nun einen festen Platz im Küchenschrank gefunden.

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