„Wohnen der Zukunft“ – Talk und Themen locken Gäste ins vollbesetzte PuK

Gewobau und Stadt Bad Kreuznach wollen vielfältige Wohnmodelle in der Stadt fördern – lockere Expertenrunde wird zum Veranstaltungstipp

Gewobau-Wohnen-der-Zukunft-Referenten-und-Gastgeber

Referenten und Gastgeber der Veranstaltung "Wohnen der Zukunft": Oberbürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Gewobau, Dr. Heike Kaster-Meurer (links) und Gewobau-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger (rechts) begrüßen Thomas Sapper (2.v.l), Thomas Lückgen (Mitte) und Dirk Klemme (2.v.r.) im PuK.

Das hat es so noch nicht gegeben: Während draußen die Sonne schien und hochsommerliche Temperaturen ins Freie lockten,  strömten etwa 80 Gäste in den gekühlten Theatersaal des Puppenmuseums PuK Bad Kreuznach. Erneut haben Stadt und Gewobau mit ihrem Thema "Wohnen der Zukunft" damit einen Nerv getroffen. Das Thema "Wir wollen wir miteinander wohnen" beleuchteten Thomas Sapper (Haus 4.0), Dirk Klemme (KAP Architektur Development) und Thomas Lückgen (werk.um Architekten GbR) in ihren unterschiedlichen Facetten. Unter den Aspekten "nachhaltige Baustoffe", "serielle und modulare Bauweisen am Beispiel der Gewobau-Projekts in der Gerbergasse, Altstadt Bad Kreuznach" sowie "Gemeinschaftliches Wohnen am Beispiel von K76" in Darmstadt zeigten die Experten in Sachen Architektur und Wohnungsbau zukunftsfähige Modelle auf, die Denkanstöße zur Wohnungswirtschaft gaben und eines gemeinsam hatten: "Es muss eine Entscheidung voran stehen". 

Impulse zum Weiterdiskutieren

Die Impuls-Referate zündeten so manche Idee und gaben viel Stoff zum anschließenden Talk mit Oberbürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Heike Kaster-Meurer und Gewobau-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger. Sein Faible: Die Tiny-Houses, mobile Kleinsthäuser auf vier Rädern. "Tiny Häuser sind sicher ein Versuch des Überdrehens, aber sie funktionieren. Die barrierearmen Wohnungen sind nicht nur wie sonst im Neubau üblich zwischen 50 und 65 m² groß, sondern kommen mit fast 40 m² aus. Die kleinsten 1-Zimmerwohnungen hat eine Größe von rund 29 m², die größte Wohnung mit 3 Zimmern und misst rund 59 m². Es gibt eine kleine Diele zumeist auch Balkon oder Terrasse und einen Kellerraum." 

Wohnungzuschnitt nach dem Tiny-House-Modell: Klein, aber bezahlbar

Für die Gewobau und die Stadt Bad Kreuznach bleibt die Frage des "bezahlbaren Wohnraums" der wichtigste Handlungsaspekt.  Laut „Service-Monitor Wohnen 2016“ wären 44 % der deutschen Mieter bereit, auf Wohnfläche zu verzichten, um weniger Miete zahlen zu müssen. Nur 37 % würden auf die andere Wohnanlage ausweichen.

"Insofern entsprechen kleine Wohnungen mit guter Zimmeraufteilung der Nachfrage besser als große, loftartige Grundrisse", sagte Seeger in seiner Begrüßungsrede.

Mehr zur Veranstaltung lesen Sie in unserer Pressemitteilung.

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