Mehr nachhaltige Mobilität in den Quartieren wagen

Gewobau und Stadt Bad Kreuznach bringen Alternativen zum Auto in Köpfe und Quartiere / Referenten aus Wissenschaft, Stadtplanung und Wirtschaft zeigten in Veranstaltung „Wohnen und Mobilität“ im PuK Lösungen auf.

Wer wohnt, ist auch mobil, selbst wenn er sich außerhalb seiner eigenen vier Wände NICHT bewegt. Warum das so ist, wurde in der Veranstaltung „Wohnen und Mobilität – zwei Seiten einer Medaille“ deutlich. Eingeladen hatte die Stadt Bad Kreuznach gemeinsam mit der Gewobau in Kooperation mit der Architektenkammer Rheinland-Pfalz. Oberbürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Heike Kaster-Meurer begrüßte zur dritten Veranstaltung der Informationsreihe zahlreiche Gäste aus Immobilien-  und Bauwirtschaft, Politik und den Wohngebieten Bad Kreuznachs sowie drei Referenten im gut besuchten Museum für Puppentheater Kultur (PuK).

Ziel: Innovative Verknüpfung aller Verkehrsangebote

„Das Quartier ist Ausgangspunkt jeder Mobilität“ – dieser Gedanke hatte Gewobau-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger dazu bewogen, am Beispiel von Stellplätzen in Wohngebieten und deren  Auswirkung auf die Kostenstruktur bei Neubauten der Frage nach der notwendigen Mobilität in Quartieren auf den Grund zu gehen. Seeger, der wegen einer Erkrankung fehlte, will in den „Weingärten“ mithilfe der Stadt Bad Kreuznach eine innovative Verknüpfung aller Verkehrsangebote schaffen. Beispielsweise, indem Bushaltestellen von mehr als nur einem Anbieter genutzt werden. „Wir brauchen mehr nachhaltige Mobilität, weniger Autos, mehr Fahrräder und mehr Sharing-Angebote“, lautet Seegers Ansatz. Denn pro Wohneinheit werden laut geltender rheinland-pfälzischer Stellplatzverordnung noch immer ein bis zwei Stellplätze nötig, was erhebliche Kosten verursachen kann, selbst wenn die Bewohner, wie das Beispiel des Gewobau-Neubauprojektes HUB verdeutlicht, keine Parkplätze benötigten.

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Barrierefrei, rollstuhlgerecht und ein Ort der Gemeinschaft


Gewobau und Stadt Bad Kreuznach setzen den Spatenstich für den Holzneubau in der Schubertstraße 19 bis 21. Das markante HUB mit zwei Wohnwürfeln und einem verbindenden Treppenhaus bietet günstigen Wohnraum für alt und jung.

Ein Wohnhaus für Menschen aller Altersstufen, aus Stahlbeton und Holz gebaut, sowohl barrierefrei als auch rollstuhlgerecht: Das neueste Projekt der Gewobau in der Schubertstraße 19 bis 21 setzt auf Nachhaltigkeit ­– nicht nur in der Bauweise, sondern auch in der Nutzung. Von 16 barrierefreien Wohnungen sind insgesamt acht für Rollstuhlfahrer geeignet. Die Wohnungen haben eine Größe von 60 bis 80 Quadratmetern und werden mit Balkon oder Terrasse ausgestattet. Ein Aufzug verbindet die Etagen mit einem offenen Parkdeck im Untergeschoss. Das markante Erscheinungsbild wird durch vertikale Holzlamellen erzeugt. Die verwendeten Baustoffe werden nach Möglichkeit pur eingesetzt. Die Materialität von Holz, Beton und Kratzputz bleibt erfahrbar.

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Bekannt bis nach Osaka

gewobau-js-corporationVon links: Kazuhiro Watanabe (Institute of Technology/ Chief and BR-Officer) und Tomohiro Someya (Design planning department/ Deputy Chief) von der JS Corporation waren Gäste von Gewobau-Geschäftsführer Karl-Heinz-Seeger und Unternehmerin Maren Bott sowie Architekt Tino Steinmetz. Foto: Gewobau

Berlin, Paris, Bad Kreuznach – es hat schon Seltenheitswert, wenn die Stadt an der Nahe in einem Atemzug mit zwei Welt-Metropolen genannt wird. Und dann auch noch als westliches Best-Practice-Beispiel in der asiatischen Wohnungswirtschaft dient. So geschehen auf der Studienreise von Kazuhiro Watanabe (Institute of Technology/ Chief and Officer) und Tomohiro Someya (Design planning department/ Deputy Chief) aus Osaka. Der CEO der Wohnungsbaugesellschaft JS Corporation und sein Mitarbeiter sowie ein Dolmetscher aus der drittgrößten Stadt Japans machten auf Initiative von Unternehmerin Maren Bott Halt an der Nahe. Ein ehemaliger Kommilitone hatte den Kontakt zur Guldentaler Unternehmerin genutzt und nach Möglichkeiten für die JS Corporation gesucht, in Europa Erfahrungen in Fragen des bezahlbaren Wohnens und nachhaltigen Bauens zu sammeln. Denn die Wohnungsbaugesellschaft wird von der halbstaatlichen Urban Renaissance Agency finanziert und diese verwaltet rund 700.000 Wohnungen im Bestand. Sie ist somit einer der größen Anbieter von gefördertem Wohnraum in Japan. Wohnraum ist knapp, denn es fehlt im bevölkerungsreichen Land an Fläche.

Maren Bott, die gemeinsam mit der Gewobau ab Mitte August das barrierefreie „Haus in Holzbauweise“ (HuB) in der Schubertstraße realisieren wird, zögerte nicht lange und nannte die Gewobau Bad Kreuznach als ersten Ansprechpartner. Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger und Kazuhiro Watanabe entdeckten dann auch viele Gemeinsamkeiten: So ist die JS Corporation „in zahlreichen Projekten im Einklang mit den Bedürfnissen der Bewohner, Management-Verbände und städtischen Institutionen“. Zudem entwickelt das Unternehmen Wohngebiete und Wohnkomplexe für Miete und Verkauf, unterstützt die Bewohner und ist zudem für die Wartung des Sicherheitsnetzes zuständig.

„Es war ein sehr lebhafter, interessanter Erfahrungsaustausch, geprägt von gegenseitigem Respekt und großer Höflichkeit. Mit guten Ideen und großem Spaß. Die Wertschätzung und das Interesse auch an den Details unserer Arbeit haben mich sehr beeindruckt"

Karl-Heinz Seeger, Geschäftsführer der Gewobau GmbH

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Baustellentermin in der Kita im Pappelweg

Die Bauarbeiten an der Kita im Pappelweg stehen kurz vor dem Abschluss: Vor dem Eröffnungstermin am 16. Juli führten Gewobau und Stadt Bad Kreuznach der Presse über die Baustelle.

Von links: Die Architekten Jens Zimmermann und Tino Steinmetz (Gewobau), OB Dr. Heike Kaster-Meurer, Landschaftsplaner Stephan Schares, Gewobau-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger, Farbdesigner Peter Zoernack, Kindergartenleitung Mirian Welten, Stellvertreterin Elisabeth Chwalinski. Foto: Gewobau.

Auf der Baustelle im Pappelweg herrscht reger Betrieb: Umzugskisten werden vorgefahren, Möbelpacker schleppen Stühle und Bänke in das neue Gebäude; Farbgestalter legen letzte Hand an die Fassade und auf der Außenfläche rund um das zweiflügelige Gebäude bahnen sich Wege aus Pflaster und Klinkerstein ihre Pfade. Mitte Juli beginnt der Betrieb der Kindertagesstätte im Pappelweg. Die Gewobau, die das Gebäude als Zwillingsgebäude der Kita Hermann Rohloff in der Dürerstraße errichtete, vermietet die Räume an die Stadt Bad Kreuznach.

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Stadtteilfest im Bürgerpark

Das war ein schönes Fest im Bürgerpark! Wir danken ganz herzlich dem Stadtteilverein Süd-Ost e.V. für die Organisation und Ausrichtung des Festes und freuen uns, wenn wir das Fest auch im nächsten Jahr wieder unterstützen können. Im Stadtteil Süd-Ost leben viele unserer Mieter.

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